Maritimer Höhepunkt in Stade.

 

 

Der Shantychor Geeste behauptete sich beim traditionellen Shantychor Festival.

Am 13. Oktober schallte der Klang der Seemannsmusik durch die Stader Altstadt, in den Gassen und auf den Bühnen.

Die Farben Blau, Rot und Weiß dominierten die Kleidung der Menschen. Es wurde gelacht, geschunkelt und mitgesungen.

 

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18 Shantychöre zauberten Seeluft und maritimes Flair an den Stadthafen und in die Altstadt. Der Shantychor Geeste hatte seinen ersten Auftritt auf der Bühne am Stadthafen. Ein Hauch von Seefahrer-Romantik strömte durch den Hafen, als gutgelaunte Musiker und Sänger die maritime Vergangenheit aufleben ließen. Schwunghaft begrüßte unser Vorsitzender Peter Ludewig die Zuhörer. Die Shantys aus Geeste nahmen das nicht minder fröhlich aufgelegte Publikum mit auf eine Reise über die sieben Weltmeere. Alte Shantys, neuzeitliche Seemannslieder und Oldies verbreiteten jede Menge Fernweh.

 

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Am Nachmittag wurden dann die Bühnen getauscht. Auf ging es in die zauberhafte Altstadt von Stade. Auch hier waren die Sitzgelegenheiten ausgeschöpft. Mit dem Liedgut der Seemänner, in denen über Heimat, Liebe und das Meer gesungen wird, begeisterte der Shantychor Geeste auch hier die Zuhörer.

 

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Namhafte Shantychöre präsentierten gemeinsam mit den Emsländern ihr musikalisches Repertoire. Darunter waren z. B. der Shanty Chor Hamburg e.V. „De Trampentrekker“. Bekannt aus inzwischen 100 Sendungen der NDR Late-Night Show „Inas Nacht“ mit Ina Müller. Wie auch der Shantychor Geeste interpretierten die Trampentrekker das Lied „Sie hieß Mary-Ann“. Peter Ludewig aus Meppen ist dieser Song „wie auf den Leib“ geschneidert. Mit seiner tiefen und ausdrucksvollen Stimme zieht er das Publikum in sekundenschnelle in seinen Bann.


Ebenso waren der Chor der Kgl. Navigationsschule Timmel e.V., der Shantychor Bruchmühlen e.V., der Damen Shanty Chor Cuxhaven „die Seemöven“, die Magellan Singers Delfzijl aus den Niederlanden, der Shanty Chor Dortmund e.V. und viele andere vor Ort.

 

Der Bitte nach einer Zugabe kamen wir natürlich gerne nach. Bei dem Lied „Sierra Madre del sur“ glänzte manches Auge. Nach Beendigung unseres Konzertes bekamen wir viel Lob und so mancher der Zuhörer klopfte uns ein Danke schön auf die Schulter.

 

Gegen Abend fuhren wir dann müde, aber erfolgreich wieder zurück ins Emsland.

 

 

Text und Fotos:
Christel Thiele