Shantychor Geeste e.V.

Lieder von Wellen, Wind und Meer

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Shantychor Geeste begeisterte in Emlichheim 20.06.2018

Einen maritimen Nachmittag bescherte der Shantychor Geeste den Bewohnern und Gästen der Pflegeeinrichtung „Bürgerhilfe Emlichheim“. Der Chor war zum jährlichen Sommerfest geladen und die Einladung wurde sehr gerne angenommen. Dieses Fest ist ein Höhepunkt im Leben der Bewohner und den Chormitgliedern ist es ein Bedürfnis ihr Liedgut auch dort zu präsentieren, wo die Zuhörer nicht mehr so mobil sind aber doch wertgeschätzt werden. Es waren ca. 200 erwartungsvolle Gäste im Saal versammelt. Sie wurden nicht enttäuscht.

 

 2018 06 22 Emlichheim mod

 

Die launige Anmoderation von Peter Ludewig, dem 1. Vorsitzenden der Shantys brachte schon ein Schmunzeln in die Gesichter der Besucher. Dann hieß es „Leinen los“ mit einem Medley, zusammengestellt von Chorleiter Gerd Ruhl. Er wurde aber an diesem Tag vertreten durch Juliane Werneke.

Sie hatte ihre Mannschaft fest im Griff. Das Repertoire war enorm. Von Shantys, alten Seemannsliedern bis hin zu sehr gefühlvollen Titeln wie „La Paloma“ und „Seemann deine Heimat ist das Meer“.

Der Funke sprang sofort über und die Gäste sangen kräftig mit. Schunkeln, Klatschen und sogar ein Tänzchen stand für die Bewohner und Gäste des Hauses an diesem Nachmittag auf dem Programm.

Viele „Soli“ wurden mit Gefühl von Peter Ludewig, Reinhard Gruber, Hans-Georg Knörrschild und Alfons Führs vorgetragen.

Der Höhepunkt aber war der plattdeutsche Titel „Dans op de Deel“.

Gerhard Ellhoff begeisterte mit seinem Solopart. Es hielt niemanden mehr auf den Stühlen.

 

 2018 06 22 Emlichheim 1

 

Diese Begeisterung übertrug sich auch auf den Chor und es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Eine Gesangseinlage des Heimleiters Holger Rolfs war für die Bewohner noch ein weiteres Highlight. Der Shantychor verabschiedete sich mit dem beliebten Titel „Sierra Madre del Sur“. Es war für alle ein schöner und gelungener Tag.

Der nächste Auftritt des Chores ist am 8. Juli beim Hoffest in Wesuwe.

 

Hedonklinik 16.05.2018

 

Die Schiffsglocke ertönte am Mittwoch den 16.05.2018 durch die Aula der Hedonklinik in Lingen.

 

Patienten und Gäste durften wieder an Bord gehen. Der Shantychor Geeste nahm sie mit auf eine maritime Reise. Das monatliche Konzert vom Shantychor Geeste brachte wieder Abwechslung in den Tagesablauf der Patienten. Die lockere Moderation von Peter Ludewig brachte die Zuhörer zum Schmunzeln und der Funke sprang schnell über. Die Devise hieß: mit klatschen und mitsingen. Aber auch mal die Seele mit auf die Reise nehmen. Damit das klappt, hat der Shantychor auch sehr gefühlvolle Lieder in seinem Programm.

 

2018 05 16 Hedon

 

Der Chor startete mit einem schwungvollen Medley. Es ging buntgemischt durch das Programm und die Zuhörer dankten die gute Leistung des Chores und der Chorleitung von Gerd Ruhl mit viel Applaus. Nach zwei Zugaben verabschiedete sich der Chor.

 

Am 20.06.2018 werden wir wieder kommen. Es war ein gelungener Abend

 

 

Ohrwürmer für Wattwürmer. . .

Gronau -

Der Drilandsee als Münsterländer Waterkant, die Terrasse von Hewings Campingplatz als Landungsbrücken und die Bühne als Achterdeck, auf dem sich am Himmelfahrtstag singende Seebären präsentieren: Die Kulisse für das Shanty-Festival war gut gewählt und der Anlass für das Chortreffen ein Besonderer. Der Gronauer Shanty-Chor feierte sein 20-jähriges Bestehen. 

Von Klaus Wiedau

Freitag, 11.05.2018, 19:05 Uhr

 

Dies vorweg: Wattwürmer waren nicht zu sehen. Dafür aber maritime Ohrwürmer zu hören. Der Drilandsee als Münsterländer Waterkant, die Terrasse von Hewings Campingplatz als Landungsbrücken und die Bühne als Achterdeck, auf dem sich am Himmelfahrtstag singende Seebären präsentieren: Die Kulisse für das Shanty-Festival war gut gewählt und der Anlass für das Chortreffen ein Besonderer. Der Gronauer Shanty-Chor feierte sein 20-jähriges Bestehen.

Grund genug, Freunde einzuladen. Die kamen gern – und teils von weit her: Shantychöre aus Borne, Geeste, Wesel und Leeuwarden kann Karin Weiß, die Vorsitzende der Gronauer Shantys zum Auftakt am See begrüßen. Stellvertretender Bürgermeister Rainer Doetkotteerinnert daran, dass der Gronauer Shanty-Chor vor 20 Jahren von begeisterten Sängern gegründet worden und inzwischen zu „einem stattlichen Shanty-Chor mitten im Binnenland“ herangewachsen ist.

„Wir haben zwar kein offenes Meer, aber einen wunderschönen See“, macht Doetkotte Werbung für den Standort Gronau. Dem Shanty-Chor attestiert er, ein „großer Teil der Musikstadt Gronau“ zu sein. Immer wieder setze der Shanty-Chor bildlich gesprochen Segel und trete bei Festivals und Konzerten auf – an Nord- und Ostsee ebenso wie in der ungarischen Partnerstadt Mezöberény. Doetkotte: „Sie sind die besten musikalischen Kulturbotschafter, die wir uns wünschen können!“

Gleich nach den Grußworten gehen die Shantys vom Dinkelstrand denn auch an Bord (der Bühne): „Drunken Sailor“ und „La Paloma“ gehören zu den ersten Stücken. Spätestens als sich Solist Günther Graf beim Titel „Wat wär mer ohne Wattwürmer“ ins Publikum mischt und von dort aus mit dem Chor in einen gesanglichen Dialog tritt, schwappt eine erste Stimmungswelle durchs Publikum.

„Hel gezellig“ findet denn auch Piet van Bakel, Geschäftsführer der „Bornse Maten“ das kleine Festival zum Geburtstag. Die Sänger sind zum ersten Mal in Gronau, der Chor blickt auf eine 17-jährige Geschichte zurück, tritt bei Festivals, aber auch in Altenheimen auf, so van Bakel.

Werbung in eigener Sache macht der Shantychor Geeste, der am 12. August ein eigenes Festival am Speicherbecken auf die Beine stellt. „Das kommen in der Regel 20 000 Besucher“, so Vorsitzender Peter Ludewig. 80 Mitglieder hat der Chor, von denen meistens 40 auf der Bühne stehen, freut sich Ludewig über seine große Crew, deren ältestes Mitglied 90 Jahre alt ist. Aber Ludewig sagt auch: „Shantys sind eine aussterbende Spezies – vor allem die, die Akkordeon spielen können. Vor acht Jahren hat der Chor sich auf die Fahne geschrieben, die deutsch-niederländische Freundschaft unter Shanty-Chören in der Ems-Dollart-Region zu stärken – daraus ist auch das Festival entstanden. Über das Fest wurde der Kontakt zu den Gronauern gelegt, die schon in Geeste aufgetreten sind. „Ruhrratten von weit im Süden“ nennt Ludewig alles, was südlich von Gildehaus liegt. Aber der pensionierte Polizist schmunzelt dabei so sehr, dass man annehmen darf, er fühlt sich am Drilandsee durchaus wohl.

Unter einem Sonnenschirm warten derweil Michael Flohr (Chorleiter) und Johannes Scholten (Vorsitzender) des Shantychores Wesel auf den Einsatz. „Unser Chor ist aus einem Männerchor hervorgegangen – mit Erfolg“, sagt Scholten und verweist auf 25 aktive Sänger. Und Flohr ergänzt: „Als reinen Männerchor würde es uns schon lange nicht mehr geben.“ Wesel und ein Shanty-Chor – wie geht das zusammen? „Gut“, so Flohr und Scholten, die auf die Hanse-Tradition der Stadt verweisen. Ihr Eindruck vom Fest in Gronau? „Tolles Ambiente. Durch den See kommt maritime Stimmung auf!“ Vor Jahren sind die Weseler schon mal zu den Gronauern gereist – damals für einen Auftritt in der Stadtmitte.

Zum ersten Mal auf Gegenbesuch in Gronau ist der Leeuwardener Shantykoor. Die 35 (von insgesamt 45) Sänger sind gut am Schriftzug auf der Rückseite ihrer Seemanns-Kluft zu erkennen. „Im vergangenen Jahr waren die Gronauer bei uns, heute sind wir hier“, sagen Willem Hoem, im Chor für die PR zuständig, und Vorsitzender Piet van Houten. Nach Gronau steht Oldenburg auf dem Reiseplan der Leeuwardener. Shantys gehen eben gern auf Reise.

Doch erst einmal liegen alle Chöre zum Festival am Drilandsee vor Anker: Im Wechsel absolvieren sie Auftritte, präsentieren deutsche, englische und niederländische Seemannslieder, darunter echte maritime Ohrwürmer, die vermutlich sogar Wattwürmer mitsingen könnten. . .

Shantyfestival in Gronau am 10.05.2018

Der Shantychor Geeste begeisterte mit Liedern von Wind und Wellen am Drilandsee in Gronau.

 

Der Shantychor Gronau hatte zum 20. Jährigen Jubiläums Festival am 10.05.2018 eingeladen und natürlich nahm Geeste diese Einladung gerne an.

Festival in Gronau am 10.05.2018 Gastgeber red

 

Die Wettervorhersage ließ nichts Gutes erahnen und mit einem skeptischen Blick zu Himmel startete der Chor mit ca. 30 Sängern und Musikern mit dem Bus Richtung Gronau. Der Wettergott aber muss ein „Shanty“ sein, denn er schickte keinen Tropfen Regen. Das war auch dem gastgebendem Chor zu wünschen, denn es war ihr erstes Festival. Die Gronauer Shantys haben eine tolle Veranstaltung organisiert. Da machte es Spaß zu singen.

 

Der Funke sprang schnell über. Das zahlreiche Publikum sang kräftig die traditionellen Shantys oder die moderneren Seemannslieder mit.

 

Außer dem Shantychor Geeste war aus Deutschland noch der Shantychor Wesel eingeladen. Die Niederlande waren vertreten mit ihren Chören aus Leeuwarden und Borne. Alle Chöre brachten ihr Bestes mit Shantys, aber auch mit gefühlvollen Liedern auf die Bühne. Es begeisterten viele Solisten.

 

Festival in Gronau am 10.05.2018 Duett red

 

Für Geeste waren Peter Ludewig, Alfons Führs, Reinhard Gruber, Hans- Georg Knörrschild und Gerd Ellhoff am Start. Im Chor ist man ein Team. Musiker, Sänger und Dirigent harmonierten wieder zu hundert Prozent. Der Höhepunkt war das gemeinsame Singen aller Chöre am Ende der Veranstaltung.

 

Festival in Gronau am 10.05.2018 Samensang red

 

 

 

 

 

Peter Ludewig bedankte sich herzlich für die Einladung und wies gleichzeitig auf das Heim-Open Air am 12.08.2018 am Speichersee in Geeste hin. Es treten wieder 9 Chöre im Wechsel auf 3 Bühnen auf. Ein großer Flohmarkt ist auch wieder dabei. Die Vorbereitungen für das Open Air 2018 sind in vollem Gange.

 

Festival in Gronau am 10.05.2018 bergabe red

 

Gut gelaunt und zufrieden mit ihrem Auftritt trat der Chor um 18.00 die Heimreise an.

 

Elisabeth Höschen

 

 

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